Was koch ich denn heute?

Bild: privat

Du stehst vor dem Herd und fragst dich wiedermal, was du jetzt machen solltest? Davonlaufen und Schreien sind vielleicht die ersten Inpulse, Pizza bestellen? So geht es vielen mehr als du denkst. Hier ein paar mögliche Strategien gegen solche Situationen:

Schreien ist grundsätzlich gar nicht schlecht. Ein Hilfeschrei könnte tatsächlich helfen. Mit etwas Glück eilt jemand aus dem Haushalt herbei und… löst das Problem. Beim Kampfschrei müsste Vorrat an Lebensmitteln verfügbar sein und ein scharfes Messer…

Aber ernsthaft. Wenn du dir schon diese Frage stellst, dann hast du entweder

a) ausgekocht.
b) eine chaotische Lebensphase?
c) deine Kochkenntnisse sind unterirdisch & die Küche die Höhle des Löwen.
d) oder du bist einfach grundsätzlich chaotisch veranalgt.

Ist es a)? Hast du letztlich zuviel gekocht? Möglicherweise hilft eine Küchen-Pause. Etwas Monotnie wirkt Wunder!
Gegen ein Sandwich ist nichts einzuwenden! Haferflocken mit einer kleingeschnittenen Frucht drin geht auch. Ein Salat mit Nüssen/Tofu/Käse oder gekochtem Ei ist auch gut… all das ist schnell zubereitet, gesund und macht satt.

… oder b)? Die Ereignisse überstürzen sich, und du bist müde zum Kochen? Wenn Geld verfügbar ist, spricht auch nichts gegen auswärts Essen! Was auch immer! Und wenn nicht, siehe a).

… doch eher c)? Ja dann wäre ein Kochbuch, z.B. TipTopf, ein wunderbarer Anfang! Befolge jedes Rezept wortwörtlich wie’s im Buch steht. Wiederhole alles was geschmeckt hat sooft, bis du es auswendig kannst.
Falls du eher der Typ bist, der durch’s Zuschauen lernt und dein Englisch gut ist, dann empfehle ich dir diese App: topchefuniversity.
Mir gefallen diese Werke, weil sie kompakt und ganzheitlich sind. Es ist alles drin, was du wissen musst, in der richtigen Reihenfolge. Machst du das nicht, könntest du in Versuchung kommen, dich durch 3986 „einfache Rezepte“ durchzuklicken, gefühlte 100 Apps runterladen & durchstöbern… oder vermutlich ebensoviele Kochbücher durchlesen – und glaub mir; Das willst du nicht!

Gehörst du zur Gruppe d)? Dann ja, dann bleibt dir die Wahl – mehr Akzeptanz & Disziplin oder Panik & Ärger in der Küche…. Hier kannst du nachlesen, wie’s klappen könnte. Mit einem guten Vorrat an Getreideprodukte (Mehl, Pasta, Reis,…), Tomatensauce aus dem Glas, Thunfisch-Dosen und Tiefkühl-Gemüse, und regelmässig eingekauften Frischprodukten ist auch schon sehr viel Arbeit getan.
Wieviel wovon zum Kauf empfohlen wird, findest du hier (in die einzelnen Kästchen klicken).

So, viel Glück, Inspiration und Geduld

P.S. Heute Abend gibt’s bei uns Panierte Schnitzel (Schweinsnierstück, verklopft bis dünn, gesalzen, in Ei dann in Semmelbrösel gewendet und auf Olivenöl gebraten) mit im Backofen auf 200 °C gegrillter Zuchetti, Peperoni und Tomate in zwei Brotscheiben geklemmt – die Kids essen es ohne Gemüse selbstverständlich – ein sogenanntes Schnitzelbrot.

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